Programm
Eines unserer großen Anliegen ist der Erhalt und die Förderung unserer Landwirtschaft, um unser größtes Kapital, unsere herrliche, vor allem durch die Landwirtschaft geprägte Landschaft auch in der Zukunft zu erhalten. Ohne unsere großartige Natur wäre unser Standbein Tourismus nicht denkbar
Um den Fremdenverkehr zu fördern, setzen wir uns für die Errichtung von Fünf-Sterne Hotels in ortsnaher Lage ein, durch umgehende Schaffung der baulichen Voraussetzungen. Dies allerdings in Verbindung mit der gleichzeitigen Modernisierung des bestehenden Kongresszentrums, bei zusätzlicher Erweiterung, auf dem Parkplatzgelände ohne Inanspruchnahme des Kurparks.
Für schnell realisierbar halten wir eine zweite Zuwegung zum Hausberggebiet, um die Erreichbarkeit dieser Anlagen zu verbessern und die in der Hochsaison unzumutbaren Belastungen der Anwohner der Alpspitzstraße zu verringern
Dringend notwendig ist eine bessere Pflege der örtlichen Anlagen, der Ortseingangsbereiche, sowie mehr Anstrengungen bei der Sauberhaltung des Ortsbildes.
Wir setzen uns auch für eine flexiblere Handhabung der Fahrzeiten der Hausbergbahn im Sommer und der Wankbahn im Winter ein,. Dies vor allem als Anreiz für jüngere Gäste Ein besonderes Augenmerk wollen wir auch auf den Erhalt und die Pflege unserer Wanderwege richten.
Eine einseitige Ausrichtung auf den Fremdenverkehr kann zu erheblichen wirtschaftlichen Problemen führen und gibt insbesondere unseren jungen Bürger keine ausreichende Zukunftsperspektive. Aus diesem Grunde wollen wir mit Vorrang ein preisgünstiges Gewerbegebiet für heimische Handwerksbetriebe und den örtlichen Mittelstand, sowie für junge Existenzgründer ausweisen. Nur so können für unser Jugend qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden.. Flächen stehen durchaus zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung. Sie können jedenfalls darauf vertrauen, dass wir das Wohl der einzelnen Bürger vorrangig im Auge haben.
Die zunehmende Verstädterung betrachten wir mit großer Sorge, die zu einem nicht unerheblichen Teil mit Unterstützung der Gemeinde und zwar auf ehemals gemeindeeigenem Grund, der darüber hinaus sogar für Zwecke des Fremdenverkehrs gedacht war, erfolgt Wir brauchen auch keine Supermärkte auf der grünen Wiese. Wir wollen uns auf unser über Jahrhunderte in die Landschaft eingepasstes Ortsbild besinnen und dieses in diesem Rahmen vorsichtig weiterentwickeln.
Völlig unverständlich ist uns, dass eine Gemeinde, die mit Steuermitteln ihrer Bürger errichteten Sozialwohnungen, an einen “Investor” veräußert, angeblich weil die Sanierung zu teuer sei. Der Investor wird sich trotz einer Sanierung verständlicherweise ein Geschäft versprechen, mit Sicherheit zu Lasten der Mieter. Wir werden die verbliebenen Sozialwohnung im notwendigen Umfang laufend instand halten und gegebenenfalls neue planen
Eines unserer Ziele wäre die Ansiedlung von Bildungseinrichtungen, um so in unserem fremdenverkehrsorientierten Ort umweltschonende Arbeitsplätze zu schaffen und der einheimischen Jugend die Möglichkeit der Fortbildung in der Heimat zu bieten. Die Hotelfachschule bietet mit der Möglichkeit der Fachhochschulreife einen guten Ansatzpunkt für ein weiterführendes Tourismusstudium, ebenso der Ausbau der Schnitzschule zur Fachhochschule.
Selbstverständlich sollen nach unserer Ansicht die kommunalen Versorgungseinrichtungen, wie Wasser- und Stromversorgung, Müllentsorgung in gemeindlicher Hand bleiben, da nur so gewährleistet ist, dass diese Leistungen auch kostengünstig, ohne den bei Großunternehmen üblichen Gewinndruck, dem Bürger zur Verfügung gestellt werden können. Hierbei hat auch die Gemeinde als größter örtlicher Arbeitgeber die Möglichkeit, vorrangig ortsansässige qualifizierte Mitarbeiter einzustellen und zu beschäftigen.
Wir führen zwar kein “C” in unserer Parteibezeichnung, sehen uns aber tief verwurzelt in unserer christlichen Vergangenheit, die auch unsere Region über Jahrhunderte geprägt hat.. Die daraus entstandenen Traditionen wollen wir bewahren und , so notwendig, behutsam in die Zukunft führen. Sie sollen bei unserem politischen Handeln unser Maßstab sein.
Neben den bereits angesprochenen Problemen unseres Ortes, sind die Umgehungsstraßen wohl eine der dringendsten. Wir sprechen bewusst von ” den Straßen”, da auch in Partenkirchen eine derartige Maßnahme unbedingt erforderlich wird. Zunächst ist jedoch der Kramertunnel vorrangig, zumal er sofort verwirklicht werden könnte.
Wir werden uns auch unbedingt für einen Ausbau oder Modernisierung der Bahnstrecke München – Mittenwald bemühen, um den täglich oder wöchentlich vielen hunderten Pendlern einen zeitgemäßen Nahverkehr zu bieten. Es kann nicht sein, dass 2008 eine Fahrt nach München länger dauert als 1955.
